Fernsehen schadet Kindern
Vielgucker sind im Schnitt dicker und dümmer als ihre Kameraden.
Was Mütter schon immer ahnten, haben kanadische Forscher jetzt wissenschaftlich untermauert: Fernsehen ist für Kinder schädlich. Gesundheit, Geist und die soziale Entwicklung der Kleinen leiden unter übertriebenem Fernsehkonsum, warnen die Wissenschaftler. Ein knapp zweieinhalbjähriges Kind, das eine Stunde mehr fernsieht, als die US-Gesundheitsbehörden empfehlen, muss später mit schwächeren schulischen Leistungen, mathematischen Fähigkeiten und sportlichen Aktivitäten rechnen. Es werde öfter von Klassenkameraden geärgert, nehme mehr gezuckerte Getränke und Süßigkeiten zu sich und habe schon im Alter von zehn Jahren mehr Körperfett angesammelt als die Gleichaltrigen, heißt es. „Mit gesundem Menschenverstand würde man folgern, dass die Zeit vor dem Fernseher nicht mit anderen Tätigkeiten verbracht wird, die Verstehen, Verhalten und Motorik des Kindes voranbringen würden“, erläutern die Forscher. „Fernsehen im Vorschulalter ist eine passive Aktivität zu einer Zeit, wenn Schlüsselerfahrungen bei der Aufmerksamkeit und im selbstgesteuerten Verhalten gemacht werden sollten.“ Auf Lesefertigkeiten habe der Fernsehkonsum keinen nachweisbaren Einfluss, fügten sie hinzu.



Fernsehen stumpft die Kinder ab, weil es sich hierbei nur um eine reine Konsumation handelt, die Kinder werden berieselt und nicht kreativ gefordert, wie bei z.B. Brettspielen oder anderen Spielen, wo es darum geht, sich etwas einfallen zu lassen.